Fragen und Antworten

Stand: Februar 2016
 
Portugal verbucht große Erfolge mit dem steuerlichen Sonderstatus residente não habitual, der vor allem wohlhabende Rentner aus unterschiedlichen Ländern ins Land lockt. Auch aus Deutschland. Im Jahr 2014 lebten (offiziell) bereits über 21.700 deutsche Rentenempfänger in Portugal. Seit der erstmaligen statistischen Erhebung 2005, ist die Anzahl um etwa 1.000 Rentenempfänger pro Jahr stetig gestiegen. Infolge der neuen steuerlichen Anreize wird es einen kräftig Zuwachs geben. Eine vergleichbare Regelung in einem anderen Staat ist nicht bekannt. Das Interesse ist deshalb groß. Der Experte im Steuerrecht, Rechtsanwalt und Advogado Dr. Alexander Rathenau, beantwortet die häufigsten Fragen zum portugiesischen Erfolgsmodell residente não habitual.

Juni 2015

Wer seine in Portugal befindliche Immobilie verkauft, hat besondere Pflichten gegenüber dem portugiesischen Finanzamt. Oftmals wird vor dem Verkauf keine steuerliche Beratung eingeholt, was zu horrenden Steuerzahlungen führen kann. Rechtsanwalt und Advogado Dr. Alexander Rathenau berät seit vielen Jahren Käufer und Verkäufer im portugiesischen Immobilien- und Steuerrecht. Er beantwortet in diesem Beitrag zehn typische Fragen.
 
1. Wenn ich meine portugiesische Immobilie verkaufe, fallen Steuern an?
Ob eine Einkommensteuer anfällt, hängt davon ab, ob ein zu versteuernder Gewinn erzielt worden ist. Unabhängig davon, ob man in Portugal steuerlich ansässig ist oder jemals vorher eine Steuererklärung in Portugal abgegeben hat, muss man im Folgejahr nach dem Verkauf in Portugal eine Steuererklärung betreffend den Immobilienverkauf abgeben. Es spielt keine Rolle, wie lange man Eigentümer der Immobilie war. Allerdings ist ein Gewinn aus dem Verkauf dann nicht zu versteuern, wenn die verkaufte Immobilie vor dem 01.01.1989 erworben wurde und seitdem keine anzeigepflichtige Instandhaltung- oder Umbaumaßnahmen durchgeführt wurden.

Dezember 2014

Am 01.12.2013 ist das Dekret Nr. 118/2013 vom 20.08.2013 in Kraft getreten. Hauseigentümer und Immobilienmakler werden vor neuen Anforderungen gestellt. Rechtsanwälte und Notare wurden dazu verpflichtet, in Verträgen auf die Energieeffizienz hinzuweisen. Der Experte im Immobilienrecht, Dr. Alexander Rathenau, erläutert die neuen Regelungen.

Auf Gebäude entfällt ein großer Teil des Gesamtenergieverbrauchs. Die Senkung des Energieverbrauchs und die Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen stehen im Mittelpunkt der Diskussion über die Energieeffizienz von Gebäuden. Die Verringerung der Energieabhängigkeit der Staaten untereinander und der Treibhausgasemissionen bilden das Ziel. Für Gebäude sind Ausweise über die Gesamtenergieeffizienz Pflicht.

November 2014

Die Vermietung eines Zimmers, Apartments oder Wohnhauses für kurze Dauer, üblicherweise an Touristen, setzt eine Vermietungslizenz voraus.

Ferner muss der Gewerbetreibende seine Vermietungstätigkeit beim portugiesischen Finanz- und Sozialversicherungsamt anmelden, da die Mieterträge in Portugal zu versteuern sind und es sich um ein sozialversicherungspflichtiges Gewerbe handelt.

Am 27. November 2014 tritt ein neues Gesetzesdekret zum Alojamento Local in Kraft, dessen Regelungen der Experte im Immobilien- und Steuerrecht, Rechtsanwalt und Advogado Dr. Alexander Rathenau in diesem Video erläutert.

Autor:

Rechtsanwaltskanzlei
Dr. Rathenau & Kollegen
Portugal
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P-8600-678 Lagos

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März 2014

Desidério Silva, Vorsitzender der Tourismusbehörde der Algarve, kündigt für 2014 ein „sehr gutes Jahr“ an. Im Jahr 2013 wurden bereits 2,2 % mehr Betten belegt, als in 2012. Von dieser Nachfrage profitieren nicht nur Hotels, sondern auch viele Privatpersonen, die ihre Häuser und Wohnungen an Touristen vermieten. In diesem Beitrag erörtert der Experte im Immobilien- und Steuerrecht, Dr. Alexander Rathenau, was bei Touristenvermietungen in Portugal zu beachten ist.

Die Vermietung eines Wohnhaus oder Apartments an Touristen setzt das Vorhandensein einer Vermietungslizenz voraus. Da die touristische Vermietung ein Gewerbe ist, bedarf es außerdem einer Anmeldung beim Finanzamt. Ferner handelt es sich um eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit.

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